Konzeption von Hypermediasystemen
Dezember 4, 2008
NAVIGATION
Aufgabe einer Navigation ist es, die Wege zu Informationen so anzulgen, dass der User schnell und ohne große Hilfe sein gewünschtes Ziel, beispielsweise auf einer Webseite, erreicht.
NAVIGATIONSSYSTEME
- Globales System
Direktes Springen von Seite zu Seite
- Hierarchisches System
Stammbaumartige Struktur (Primäre und Sekundäre Navigation mit noch weiteren Unternavigationen
- Lokales System
sollte nur zusätzlich zu einem anderen anderen Navigationssystem eingesetzt werden
Bsp.: Subsites
- Ad-hoc-Navigation
Einbettung von pontanen Links im Text (Embedded Links, Bsp.: Wikipedia, Forum)
- Lineares System
logische Seitenfolge wird erzwungen
längere Texte lassen sich in eine lineare Struktur aufteilen
Bsp.: virtuelle Bildergalerien (Flickr), Workshop, Anleitungen und Erklärungen
- Strukturelles System
Um eine zu tiefgehende Hierarchie in der Navigation zu vermeiden, ist Verweis auf
Mainpage sinnvoller um User an Ziel zu führen
Bsp.: Amazon (E-Shop)
NAVIGATIONSELEMENTE
- Button
anklickbare Schaltfläche mit Bezugswort
universell und intuitv, aber nur in begrenzter Menge einsetzbar
- Navigationsleiste
mehrere Schaltfläche ohne räumliche Trennung neben- oder untereinander
etabliert und sehr intuitiv, aber größerer Platzbedarf und begrenzter Umfang möglich
- Dropdown-Menüs
Tabellenstruktur als Basis
Hauptleiste mit wichtigsten Rubriken mit verborgener weiterer Aufteilung
bei Rollover verstecktes Untermenü sichtbar
- Pulldown-Menü
ähnlich wie bei Drop-Down-Menü
Verseckte Unternavigation bei Anklicken sichtbar
- Sitemap
strukturierte Darstellung der gesamten Anwendung mit direkten Verweisen (anklickbare Liste oder Diagramm)
- Index
alphabetische Anordnung von Stichwörtern, ähnlich wie Glossar bei Büchern)
- Inhaltsverzeichnis
systematische Reihenfolge einer Übersicht über die inhaltliche Gliederung mit Links zu einzelnen Themen
- Suchfunktionen
Beschreibbares Feld zum Eingeben eines Suchbegriffes (Suchroutine)
Bsp.: Artikelsuche bei eBay
Steuerung von redaktionellen Prozessen
November 27, 2008
- Workflows und Freigabeverfahren
- Rechteverwaltung und Rollenverteilung
- Archivierung /Versionierung
Schnittstellen des Adminstrationstools
November 27, 2008
- LDAP-Schnittstelle / API-Schnittstelle
lightweight Directory Access Protocoll
erlaubt Abfrage und die Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes (eine im Netzwerk verteilte hierarchische Datenbank) über das TCP/IP-Netzwerk.
basiert auf dem Client-Server-Modell und kommt bei sogenannten Verzeichnisdiensten (engl. directories bzw. directory services) zum Einsatz. Es beschreibt die Kommunikation zwischen dem sogenannten LDAP-Client und dem Verzeichnis-(Directory-)Server. Aus einem solchen Verzeichnis können objektbezogene Daten wie zum Beispiel Personendaten, Rechnerkonfigurationen etc. ausgelesen werden. Die Kommunikation erfolgt auf Basis von Abfragen.
Application Programming Interface
Eine Programmierschnittstelle ist eine Schnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Verwendung der Schnittstellen auf Quelltextebene.
Neben dem Zugriff auf Datenbanken, die Hardware wie Festplatte oder Grafikkarte kann eine API auch das Erstellen von Komponenten der grafischen Benutzeroberfläche ermöglichen oder vereinfachen.
- Exportfunktion
Webseite für andere Hardware (handy, PDA,…) zugänglich machen
- Verwaltung
Videos, Bilder, Texte in Datenbanken gespeichert
Unternehmensziele
November 27, 2008
- Schwachstellen des konventionellen Webdesign
- Wirtschaftliche Anforderungen sind gewachsen
schnelleres Update von Infos gewünscht
schnellere Entscheidungsprozesse
Verbesserung der Unternehmenskommunikation
Vereinfachung des Publizierens
Entlastung des Webmasters etc.
- Abhilfe durch CMS
Reduzierung von Aufwand
Zeit- und Kostenersparnis
daraus folgt Motivation für Unternehmen, das neue CMS zu nutzen
Content-Prozesskette
November 27, 2008
Contenterzeugung
Verwaltung/ Speicherung
Redaktion
Informationslogistik
Präsentation
Content Authoring
November 20, 2008
Forderungen nach komfortablen Unterstützungen von Routinefunktionen (Link-Überprüfung, automatisierte Generierung von Indexseiten oder Sitemaps)
Unterscheidung in:
- Personalisierung
CMS muss Erfassung von Benutzerprofilen unterstützen und muss Seiten dynamisch unter Berücksichtigung der Profilinformation generieren
- Mehrsprachigkeit
Clients bzw. Benutzeroberflächen in verschiedenen Sprachvarianten anbieten und Texte in verschiedenen Sprachen verwalten
Assetmanagement
November 20, 2008
zentrale Komponente eines CMS. Es bezeichnet alle Funktionen des Systems, die Erzeugung, Verwaltung und Organisation des Content unterstützen. Dabei unterschiedet man
- dateibasierte CMS-Systeme
CMS mit hoher Flexibilität in der Contenterzeugung und gute Performance
- Datenbankbasierte CMS
Vorteile bei Re-Use von Content- und Suchfunktionalitäten
Kommentierungen
November 13, 2008
Kommentierungen sind Beiträge von blog-Usern zu einem bereits bestehenden Artikel oder Thema.
Permanent Links
November 13, 2008
RSS-Feed
November 13, 2008
Abkürzung RSS „Rich Site Summary“, „RDF Site Summary“ oder auch „Really Simple Syndication“.
Ein „RSS-Feed“ ist eine Übersicht über Informationen im Web, die regelmäßig aktualisiert werden. RSS-Feeds bieten Benutzern die Möglichkeit, sich schnell und einfach über Änderungen und Aktualisierungen auf einer Website zu informieren. eBay beispielsweise verwendet als Feed-Format das Format RSS 2.0.
Mit RSS-Feeds erhalten Sie einfachen Zugriff auf Informationen sowie eine schnelle Übersicht über neu hinzugekommene Änderungen und Aktualisierungen. Mittels einer verlinkten „Schlagzeilen“-Übersicht können Sie sich schnell einen Überblick über Änderungen bei Inhalten verschaffen.